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<title>Perpetuum mobile</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Perpetuum mobile</span></h1>
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<p>Als <b>Perpetuum mobile</b> (<a href="Latein" title="Latein">lat.</a> ‚sich ständig Bewegendes‘, Mehrzahl <i>Perpetua mobilia</i>) werden unterschiedliche Kategorien ausgedachter, nicht existierender Geräte bezeichnet, die –&nbsp;einmal in Gang gesetzt&nbsp;– ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleiben und dabei je nach zu Grunde gelegter Definition möglicherweise auch noch <a href="Arbeit_(Physik)" title="Arbeit (Physik)">Arbeit</a> verrichten sollen. Allen ist gemeinsam, dass sie mindestens einem <a href="Thermodynamik" title="Thermodynamik">thermodynamischen Hauptsatz</a> widersprechen und deshalb nicht realisierbar sind.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kategorien_von_Perpetua_mobilia">Kategorien von Perpetua mobilia</h2></div>

<p>Perpetua mobilia werden gemäß dem thermodynamischen Hauptsatz kategorisiert, den sie jeweils verletzen. Die Klassifikation gibt daher keinen Hinweis auf das beabsichtigte Funktionsprinzip des Perpetuum mobile.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Perpetuum_mobile_erster_Art">Perpetuum mobile erster Art</h3></div>
<p>Als <i>Perpetuum mobile erster Art</i> bezeichnet man eine Maschine, die dem <a href="Energieerhaltungssatz" title="Energieerhaltungssatz">Energieerhaltungssatz</a> (analog dem <a href="Thermodynamik#Erster_Hauptsatz" title="Thermodynamik">1. Hauptsatz der Thermodynamik</a>) widerspricht. Sie soll dadurch mindestens die zu ihrem eigenen Betrieb notwendige Energie und in manchen Fällen zusätzlich Nutzenergie liefern. Eine solche Maschine würde Energie aus dem Nichts erzeugen und damit dem Energieerhaltungssatz widersprechen.
</p><p>Beispiele für Perpetua mobilia erster Art:
</p>
<ul><li>Eine Pumpe, die Wasser nach oben pumpt und über ein <a href="Wasserrad" title="Wasserrad">Wasserrad</a> von einem Teil dieses Wassers angetrieben wird.</li>
<li>Eine Lampe leuchtet, das Licht wird von einem Fotoelement („Solarzelle“) aufgefangen und in elektrischen Strom umgewandelt, der wieder die Lampe leuchten lassen soll.</li></ul>
<p>Bereits der „einfache“ geschlossene Energiekreislauf ohne Bereitstellung zusätzlicher Nutzleistung ist wegen der unvermeidlichen Verluste (beispielsweise durch Reibung, Verformung oder anderweitige Wärmeabgabe an die Umgebung) nicht möglich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Physikalische_Unmöglichkeit_des_Perpetuum_mobile_erster_Art"><span id="Physikalische_Unm.C3.B6glichkeit_des_Perpetuum_mobile_erster_Art"></span>Physikalische Unmöglichkeit des Perpetuum mobile erster Art</h4></div>
<p>Der Energieerhaltungssatz gilt aller Erfahrung nach ohne Ausnahmen. In der theoretischen Physik folgt er aus der <i>Definition</i> der Energie z.&nbsp;B. in der <a href="Hamiltonsche_Mechanik" title="Hamiltonsche Mechanik">Hamiltonschen Mechanik</a> oder entsprechend mit Hilfe des <a href="Hamilton-Operator" class="mw-redirect" title="Hamilton-Operator">Hamilton-Operators</a> der <a href="Quantenmechanik" title="Quantenmechanik">Quantenmechanik</a>. Nach dem mathematischen <a href="Noether-Theorem" title="Noether-Theorem">Noether-Theorem</a> bleibt die so definierte Energie in einem abgeschlossenen System genau dann erhalten, wenn sich die Art der physikalischen Wechselwirkungen zeitlich nicht ändert. Umgekehrt und genauer: Wenn sich die physikalisch definierte Gesamtenergie eines Systems ändert, z.&nbsp;B. zunimmt, dann enthält das zugehörige mathematische Modell zwingend einen Energiebeitrag, der nicht durch die Messgrößen des Systems allein bestimmt wird, sondern explizit von der Zeit abhängt. Dieser Energiebeitrag beruht dann also auf einem Einfluss von außerhalb des Systems. Es handelt sich somit nicht um ein <i>abgeschlossenes System</i>, das alle wechselwirkenden Bestandteile umfasst. Der Begriff „Perpetuum mobile“ bezieht sich im <a href="Physik" title="Physik">physikalischen</a> und <a href="Patent" title="Patent">patentrechtlichen</a> Sinne jedoch allein auf ein abgeschlossenes System, in dem definitionsgemäß die <a href="Energieerhaltungssatz" title="Energieerhaltungssatz">Erhaltung der Gesamtenergie</a> gilt, also keine <a href="Energie" title="Energie">Energie</a> entstehen oder verschwinden kann, woraus sich die Unmöglichkeit eines Perpetuum mobile ergibt.
</p><p>Jeder Mechanismus, der messbar die Energie im heute bekannten <a href="Universum" title="Universum">Universum</a> vermehrt, statt sie lediglich umzuverteilen, würde demnach auf einen noch ungeklärten Einfluss von außerhalb des physikalisch beschriebenen Universums hinweisen. Während eine solche Situation einen <a href="Mystik" title="Mystik">Mystiker</a> ansprechen mag, müsste die <a href="Naturwissenschaft" title="Naturwissenschaft">Naturwissenschaft</a> hierzu die Definition der Energie in einer umfassenderen Theorie mit mehr oder anderen Messgrößen erweitern. Man würde in einem solchen Fall zunächst nach Wechselwirkungen mit der Umgebung, wie z.&nbsp;B. Strahlung, oder nach inneren Freiheitsgraden suchen, z.&nbsp;B. (sub-)molekulare Wechselwirkungen, bis der beobachtete Energiegewinn als Umwandlung aus einer bisher nicht berücksichtigten Energieform aufgefasst werden kann. Auf diese Weise könnten jedoch auch noch unbekannte <a href="Grundkr%C3%A4fte" class="mw-redirect" title="Grundkräfte">Grundkräfte</a> entdeckt und beschrieben werden.
</p><p>Theorien, welche die Existenz eines Perpetuum mobile behaupten, sind daher <a href="Pseudowissenschaft" title="Pseudowissenschaft">pseudowissenschaftlich</a>, da sie nicht dasselbe unter „Energie“ verstehen wie die Physik, aber in ihren Aussagen den physikalischen Begriff benutzen. Heutige Vertreter solcher Theorien weichen deshalb häufig auch auf andere Bezeichnungen aus, z.&nbsp;B. „Konverter für Freie Energie“.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hierbei darf der esoterisch belegte Begriff der „<a href="Freie_Energie_(Verschw%C3%B6rungstheorie)" class="mw-redirect" title="Freie Energie (Verschwörungstheorie)">Freien Energie</a>“ nicht mit dem wissenschaftlich-<a href="Thermodynamik" title="Thermodynamik">thermodynamischen</a> Begriff <a href="Freie_Energie" title="Freie Energie">Freie Energie</a> verwechselt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Perpetuum_mobile_zweiter_Art">Perpetuum mobile zweiter Art</h3></div>
<p>Ein <i>Perpetuum mobile zweiter Art</i> verstößt gegen den <a href="Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik" title="Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik">zweiten Hauptsatz der Thermodynamik</a>. Die Maschine soll Arbeit aus der Umgebungswärme gewinnen, ohne dass ein (ständig aufrechterhaltenes) Temperaturgefälle notwendig wäre. Da ihr eigener Betrieb wiederum Wärme erzeugt, wäre damit der „Energiekreislauf“ unendlich möglich. Der Umgebung soll ein Teil ihrer Wärmeenergie entzogen und (teilweise) in die zum Betrieb der Maschine notwendige (Antriebs-)Energie umgewandelt werden (sowie evtl. etwas zusätzliche Nutzenergie). Eine solche Maschine verletzt nicht den Energieerhaltungssatz, jedoch den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, weil die Umwandlung von Arbeit in Wärme immer <a href="Irreversibler_Prozess" title="Irreversibler Prozess">irreversibel</a> ist. Es ist also unmöglich, im Raum gleich verteilte Wärmeenergie in ungleich verteilte Energie zu verwandeln (die zum Antrieb von Maschinen nutzbar wäre), ohne hierfür zusätzliche Energie aufzuwenden. Zur <a href="Quantit%C3%A4t" title="Quantität">Quantifizierung</a> dieser Irreversibilität ist Mitte des 19. Jahrhunderts die <a href="Entropie_(Thermodynamik)" class="mw-redirect" title="Entropie (Thermodynamik)">Entropie</a> definiert worden.
</p><p>Die Konzepte für Perpetua mobilia zweiter Art beruhen auf einem Missverständnis des Prinzips einer <a href="W%C3%A4rmekraftmaschine" title="Wärmekraftmaschine">Wärmekraftmaschine</a>. Diese muss nach dem Zweiten Hauptsatz mit einem heißen und einem kalten Punkt oder Reservoir arbeiten. Die Maschine wandelt einen Teil der von heiß nach kalt fließenden (Wärme-)Energie in eine höherwertige Energieform um; der Rest der Wärmeenergie wird an den kalten Punkt durchgeleitet. Wenn die Wärme über die Maschine nicht wenigstens teilweise in Richtung des kalten Punkts abfließen kann, dann bleibt die Maschine stehen.
</p><p>Die Temperaturdifferenz zwischen dem heißen und dem kalten Punkt bestimmt das erreichbare Verhältnis zwischen höherwertiger Energie und durchgeleiteter Wärme (siehe <a href="Carnot-Wirkungsgrad" title="Carnot-Wirkungsgrad">Carnot-Wirkungsgrad</a>)
</p><p>Beispiele für Perpetua mobilia zweiter Art:
</p>
<ul><li>Ein Kochtopf, der Wärme aus der Zimmerluft sammelt und sich dadurch erhitzt. An seinen Seitenwänden und oben erwärmt er wiederum die Zimmerluft.</li>
<li>Ein Rad, das sich dreht, indem ihm Antriebsenergie aus der Wärme des Zimmers zugeführt wird. Seine Reibung erzeugt wiederum Wärme.</li>
<li>Ein <a href="U-Boot" title="U-Boot">U-Boot</a>, das ein Gewässer durchquert und zum Antrieb das umgebende Wasser abkühlt. Seine Fahrt erzeugt wiederum Reibungswärme.</li></ul>
<p>Ein Gedankenexperiment, der <a href="Maxwellscher_D%C3%A4mon" title="Maxwellscher Dämon">Maxwellsche Dämon</a>, veranschaulicht Aspekte des Perpetuum mobile 2. Art. Er ist vor allem bemerkenswert, da er einen direkten Zusammenhang zwischen Physik und Informationsverarbeitung herstellt: Es muss eine Mindestenergiemenge <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle E=nkT\ln 2}">
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/93dc2320403f0cd269363abcb530fd0881545e94.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:12.992ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle E=nkT\ln 2}" loading="lazy"></span> aufgebracht werden, um n Bit Information verarbeiten zu können.
</p><p>Ein weiteres Beispiel ist die Smoluchowski-Feynman-Ratsche (<a href="Molekulare_Ratsche" title="Molekulare Ratsche">Molekulare Ratsche</a>). Eine <a href="Elektronik" title="Elektronik">elektronische</a> <a href="Analogtechnik" title="Analogtechnik">Analogie</a> zum Maxwellschen Dämon wäre die <a href="Gleichrichter" title="Gleichrichter">Gleichrichtung</a> des <a href="W%C3%A4rmerauschen" title="Wärmerauschen">thermischen Rauschens</a> der <a href="Elektron" title="Elektron">Elektronen</a> in einem <a href="Leiter_(Physik)" title="Leiter (Physik)">elektrischen Leiter</a> durch eine <a href="Halbleiter" title="Halbleiter">Halbleiter</a>-<a href="Diode" title="Diode">Diode</a>, die aber ebenfalls aus <a href="Energie" title="Energie">energetischen</a> Gründen nicht funktionieren kann (<a href="Brillouin-Paradoxon" title="Brillouin-Paradoxon">Brillouin-Paradoxon</a>).
</p><p>Viele der Ideen zu molekularen Motoren und Maschinen, die ursprünglich reine Gedankenexperimente waren, werden heute von den Synthesemöglichkeiten der modernen Chemie erreicht. Kay u. M.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> haben hierzu alte und aktuelle Ideen vorgestellt und die technischen Probleme und physikalischen Prinzipien diskutiert. Nach einer Idee von <a href="Fritz_V%C3%B6gtle" title="Fritz Vögtle">Fritz Vögtle</a> sollten topologisch chirale <a href="Rotaxane" title="Rotaxane">Rotaxane</a> (kleine Propeller, deren Vorder- und Rückseite unterschiedliche Form haben) im thermischen Gleichgewicht mit einem chiralen Gas (z.&nbsp;B. H<sub>3</sub>C-CHClF) bevorzugt in eine Richtung rotieren.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses hypothetische Phänomen, das augenscheinlich den 2.&nbsp;Hauptsatz verletzen würde, konnte bisher noch nicht experimentell bestätigt werden.
</p><p>Im Jahr 2000 wurden mögliche Verletzungen des zweiten Hauptsatzes in quantenmechanischen Systemen diskutiert. Allahverdyan und Nieuwenhuizen berechnen die <a href="Brownsche_Bewegung" title="Brownsche Bewegung">Brownsche Bewegung</a> eines Quantenpartikels, das stark an ein Quanten-Wärmebad gekoppelt ist,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und zeigten, dass bei tiefen Temperaturen Energie aus einem Wärmebad durch zyklische Variation von Parametern gewonnen werden kann und somit eine scheinbare Verletzung des 2. Hauptsatzes aufgrund von Quanten-Kohärenz-Phänomenen vorliegt. Ihre Arbeit stieß auf Kritik.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach Capek und Bok (1999)<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ist der Maxwellsche Dämon unter bestimmten Voraussetzungen zur Selbstorganisation fähig. Dies führe zu einem expliziten Gedankenkonstrukt eines Perpetuum mobiles 2.&nbsp;Art.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Perpetuum_mobile_dritter_Art">Perpetuum mobile dritter Art</h3></div>
<p>Die Benennung <i>Perpetuum mobile dritter Art</i> wird nicht einheitlich verwendet. Nach der oben gegebenen Definition verstößt ein Perpetuum mobile dritter Art gegen den <a href="3._Hauptsatz_der_Thermodynamik" class="mw-redirect" title="3. Hauptsatz der Thermodynamik">3. Hauptsatz der Thermodynamik</a>, d.&nbsp;h., es verwendet der Idee nach ein Wärmereservoir der Temperatur 0&nbsp;K (oder kleiner).<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schein-Perpetuum-mobile">Schein-Perpetuum-mobile</h3></div>
<p>Ein Schein-Perpetuum-mobile nutzt z.&nbsp;B. kleine Druck- oder Temperaturschwankungen seiner Umgebung ähnlich wie beim <a href="Energy_Harvesting" title="Energy Harvesting">Energy Harvesting</a>. Beispielsweise ist ein empfindlicher <a href="Seismograph" title="Seismograph">Seismograph</a> immer in Bewegung, aber trotzdem kein Perpetuum mobile. Typisch für alle Schein-Perpetua-mobilia ist die geringe Leistungsdichte; d.&nbsp;h., es wird eine große und schwere Apparatur benötigt, um zumindest einen geringen Energiebetrag nutzen zu können.
</p>

<p>Beispiele solcher Vorrichtungen, die früheren Zeiten als Perpetua mobilia erschienen, sind:
</p>
<ul><li><a href="Lichtm%C3%BChle" title="Lichtmühle">Lichtmühle</a></li>
<li><a href="Atmosph%C3%A4rische_Uhr" class="mw-redirect" title="Atmosphärische Uhr">Atmosphärische Uhr</a></li>
<li><a href="Giuseppe_Zamboni" title="Giuseppe Zamboni">Zamboni-Pendel</a></li>
<li><a href="Trinkvogel" title="Trinkvogel">Trinkvogel</a></li>
<li><a href="N-Maschine" class="mw-redirect" title="N-Maschine">N-Maschine</a>, ein Beispiel für eine Elektromotor-Generator-Konstruktion, bei der durch Messfehler und die Nichtbeachtung geringer, jedoch entscheidender Gegenkräfte der Eindruck eines Perpetuum mobile erweckt wird.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<p>Schon frühe Zivilisationen und Völker waren von der immerwährenden Himmelsmechanik fasziniert und starteten zu allen Zeiten „physikalische“ Erklärungsversuche. Erste Berichte über mechanische Perpetua mobilia stammen aus Indien und dem Orient. Der indische Astronom <a href="Lalla_(Astronom)" title="Lalla (Astronom)">Lalla</a> beschreibt 748 in seinem Werk <i>Sysyadhivrddhida Tantra</i> ein Perpetuum-mobile-Rad. Gegen 1150 beschreibt der indische Mathematiker <a href="Bhaskara_II." title="Bhaskara II.">Bhaskara II.</a> ein Perpetuum mobile, das aus einem Rad besteht, welches quecksilbergefüllte Speichen trägt.
</p><p>Um 1230 ersann der französische Baumeister <a href="Villard_de_Honnecourt" title="Villard de Honnecourt">Villard de Honnecourt</a> ein Perpetuum mobile, welches aus pendelnd an einem Rad aufgehängten Hämmern bestand. Honnecourt erwähnt Quecksilber in seiner Beschreibung als Füllmittel, so dass davon ausgegangen wird, dass er die Arbeit von Bhaskara direkt oder indirekt kannte. <a href="Konrad_Gruter" title="Konrad Gruter">Konrad Gruter</a>, ein mittelalterlicher Kleriker, führte am Hof des Papstes <a href="Bonifatius_IX." title="Bonifatius IX.">Bonifatius IX.</a> in <a href="Rom" title="Rom">Rom</a> im letzten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts Versuche zur Hydrotechnik und zur Konstruktion eines Perpetuum mobile durch.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch aus der <a href="Alchemie" title="Alchemie">Alchemie</a> werden Versuche berichtet, um etwa anhand von Magnetsteinen oder Ewigen Lampen ein alchemistisches Perpetuum mobile zu erschaffen. Im 17. Jahrhundert zitierte <a href="John_Wilkins" title="John Wilkins">John Wilkins</a> eine angeblich bei <a href="Paracelsus" title="Paracelsus">Paracelsus</a> gefundene Rezeptur mit den Hauptbestandteilen Zinn, Quecksilber und Amalgam, die er selbst verwarf. Jenes Rezept konnte aber weder auf Paracelsus noch auf andere mittelalterliche Mediziner oder Alchemisten namentlich zurückgeführt werden.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> entwarfen <a href="Francesco_di_Giorgio" class="mw-redirect" title="Francesco di Giorgio">Francesco di Giorgio</a>, <a href="Leonardo_da_Vinci" title="Leonardo da Vinci">Leonardo da Vinci</a> oder <a href="Vittorio_Zonca" title="Vittorio Zonca">Vittorio Zonca</a> Perpetua mobilia, jedoch ohne praktische Ausführung. Da Vinci formulierte als Erster, dass ein mechanisches Perpetuum mobile in den Bereich der Unmöglichkeit gehört.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der <a href="Barock" title="Barock">Barockzeit</a> war das Interesse an perpetuierlichen Maschinen voll erwacht. Neben den Universalgelehrten <a href="Athanasius_Kircher" title="Athanasius Kircher">Athanasius Kircher</a> und <a href="Caspar_Schott" title="Caspar Schott">Caspar Schott</a> befassten sich viele andere mit der Theorie und gelegentlich auch der Praxis (zum Beispiel <a href="Johann_Bessler" title="Johann Bessler">Johann Bessler</a>, Künstlername Orffyreus) des Perpetuum mobiles.
</p><p>Die Pariser <a href="Acad%C3%A9mie_des_sciences" title="Académie des sciences">Akademie der Wissenschaften</a> beschloss bereits 1775, keine Patentanträge auf ein Perpetuum mobile mehr zur Prüfung anzunehmen,<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> da eine immerwährende Bewegung nicht möglich sei und zudem die Herstellung der Modelle zu kostspielig würde.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit der Formulierung des Energieerhaltungssatzes durch <a href="Julius_Robert_von_Mayer" class="mw-redirect" title="Julius Robert von Mayer">Julius Robert von Mayer</a> und <a href="Rudolf_Clausius" title="Rudolf Clausius">Rudolf Clausius</a> wurde Mitte des 19. Jahrhunderts dem Perpetuum mobile der theoretische Boden entzogen. Die Idee des Perpetuum mobiles ist dennoch nicht tot; immer noch versuchen Erfinder, eine ewig bewegliche Maschine zu erdenken.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Physik_im_Wandel">Physik im Wandel</h2></div>
<p>Der Grundbegriff der Energie bezeichnet die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten und wandelte sich im Laufe der Zeit mit dem wachsenden Wissensstand: Vor Jahrtausenden konnte <a href="W%C3%A4rme" title="Wärme">Wärme</a> aus an sich <i>totem Material</i> durch <a href="Verbrennung_(Chemie)" title="Verbrennung (Chemie)">Verbrennung</a> erzeugt werden; damals wurde dafür der Begriff <i><a href="Energie" title="Energie">Energie</a></i> noch nicht geprägt. Ende des <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalters</a> wurde mit der Entdeckung des <a href="Schie%C3%9Fpulver" title="Schießpulver">Schießpulvers</a> klar, dass diese <i>Wärme</i>, <i>Druck</i> und auch Bewegung ineinander überführt werden können – <i>Energie</i> wird frei. Im 18. Jahrhundert zeigte die <a href="Dampfmaschine" title="Dampfmaschine">Dampfmaschine</a> die thermodynamischen Zusammenhänge zwischen Druck, Wärme und Bewegung und dass „Wärme irgendwie Energie und Bewegung ermöglicht“. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der <a href="Photoeffekt" class="mw-redirect" title="Photoeffekt">Photoeffekt</a> entdeckt und ein Zusammenhang zwischen der Frequenz des Lichts und der kinetischen Energie, der durch das Licht von einer metallischen Oberfläche abgelösten Elektronen festgestellt. Dieser Effekt wurde im 20. Jahrhundert von <a href="Albert_Einstein" title="Albert Einstein">Albert Einstein</a> <a href="Quantenmechanik" title="Quantenmechanik">quantenmechanisch</a> gedeutet. In seiner <a href="Spezielle_Relativit%C3%A4tstheorie" title="Spezielle Relativitätstheorie">speziellen Relativitätstheorie</a> wird die <a href="%C3%84quivalenz_von_Masse_und_Energie" title="Äquivalenz von Masse und Energie">Äquivalenz von Masse und Energie</a> postuliert, die mit der häufig zitierten Formel <i>E=mc²</i> ausgedrückt werden kann. Dass Masse und Energie ineinander überführbar sind, gilt heute als gesichertes Wissen. Bis heute ist die Masse die fundamentalste Form der Energie, während im Laufe der Zeit immer neue Formen der Energiespeicherung und Umwandlung gefunden wurden.
</p><p>Die unterschiedlichen Energiebegriffe, insbesondere die Äquivalenz zur Masse, folgten aus ganz anderen Teilgebieten der Physik als der Thermodynamik. Dennoch genügten sie dem <a href="Energieerhaltungssatz" title="Energieerhaltungssatz">Energieerhaltungssatz</a> insofern, als neu entdeckte Energieformen nicht mit einem Wirkungsgrad von 100&nbsp;% oder höher in bekannte Energieformen überführt werden können.
</p><p>Beispielsweise wirkt ein <a href="Kernkraftwerk" title="Kernkraftwerk">Kernkraftwerk</a> – betrachtet mit der Physik des 19. Jahrhunderts – auf den ersten Blick wie ein Perpetuum mobile. Es verletzt die im 19. Jahrhundert bekannten Regeln der Energieerhaltung. Da aber Anfangs- und Endzustand nicht identisch sind, gibt auch die Physik des 19. Jahrhunderts keinen Anlass zu der Annahme, ein Kernkraftwerk könne unendlich viel Arbeit verrichten. Die Elementzusammensetzung der Brennstäbe ändert sich, sodass es irgendwann aufhört, Arbeit zu verrichten. Danach lässt sich der Anfangszustand nicht mehr herstellen, sodass die definierende Zyklizität des Prozesses eines Perpetuum mobiles nicht gegeben ist.
</p><p>Nach dem <a href="Noether-Theorem" title="Noether-Theorem">Noether-Theorem</a> müssen physikalische Modelle oder Theorien, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, einen Energieerhaltungssatz enthalten, da in der Physik zu jeder <a href="Symmetrie_(Physik)" title="Symmetrie (Physik)">Symmetrie</a> auch eine <a href="Erhaltungsgr%C3%B6%C3%9Fe" class="mw-redirect" title="Erhaltungsgröße">Erhaltungsgröße</a> gehört. Diese bestätigt sich durch Herausbildung von Phänomenen oder Strukturen auf der Makroebene seines Systems „welche wiederum auf der Grundlage des Zusammenspiels seiner Elemente beruht“. Dadurch wäre die Gültigkeit des Energieerhaltungssatzes einsichtig, da er aus der plausiblen <a href="Homogenit%C3%A4t_der_Zeit" class="mw-redirect" title="Homogenität der Zeit">zeitlichen Invarianz</a> der physikalischen Gesetze folgt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fehlinterpretierte_Effekte_und_Prinzipien">Fehlinterpretierte Effekte und Prinzipien</h2></div>
<p>Aus folgenden real auftretenden Effekten und Prinzipien wurden oder werden oft Perpetua mobilia erdacht:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Thermische_Maschinen">Thermische Maschinen</h3></div>
<p>Eine weit verbreitete Bauart von scheinbaren Perpetua mobilia basiert z.&nbsp;B. auf einem leichtgängig gelagerten Rad, welches durch eine räumliche Temperaturdifferenz eine Gewichtsverlagerung erfährt, die es (ohne äußeren Antrieb über die zentrale Welle) in Drehung versetzt. Zu dieser Klasse gehören z.&nbsp;B. ein flexibles Rad mit Gummibandspeichen, die sich auf der warmen Seite zusammenziehen und der kälteren wieder entspannen (<a href="Gough-Joule-Effekt" title="Gough-Joule-Effekt">Gough-Joule-Effekt</a>), ein Rad, dessen Umfang mit an <a href="Bimetall" title="Bimetall">Bimetall</a>-Stielen hängenden Gewichten besetzt ist, oder ein Rad aus paarweise gegenüberliegend verbundenen Druckbehältern, worin ähnlich einer <a href="Heatpipe" class="mw-redirect" title="Heatpipe">Heatpipe</a> ein durch Wärme verdampfendes <a href="Fl%C3%BCssiggas" title="Flüssiggas">Flüssiggas</a> aufsteigt und so das Gewicht verlagert. Zahlreiche so konstruierte Räder wurden in Vergangenheit immer wieder für Perpetua moblia gehalten, da sie sich tatsächlich auf geheimnisvolle Weise oft über lange Zeit drehen konnten (mit geringer Leistungsabgabe), ohne dass ein Antrieb auffindbar war. Besonders eindrucksvoll sind auch kleine <a href="Stirlingmotor" title="Stirlingmotor">Stirlingmotoren</a>, die auf der Hand allein durch die Körperwärme laufen.
</p><p><i>Lösung:</i> Da die Maschinen Wärme von der warmen zur kalten Seite transportieren bzw. die in den Bauteilen befindlichen Medien dabei einen Kreisprozess durchlaufen, handelt es sich letztlich um <a href="W%C3%A4rmekraftmaschine" title="Wärmekraftmaschine">Wärmekraftmaschinen</a>, die geringste Temperaturdifferenzen ausnutzen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wasserverdunstung">Wasserverdunstung</h3></div>
<p>Eine ganze Reihe funktionierender Vorrichtungen nutzt die Entropiezunahme bei der <a href="Verdunstung" title="Verdunstung">Verdunstung</a> von Wasser. Hierbei muss die <a href="Verdampfungsenthalpie" title="Verdampfungsenthalpie">Verdampfungsenthalpie</a> aufgebracht werden, was zu einer Temperaturdifferenz des Wassers relativ zur umgebenden Luft führt – das Wasser wird kälter. Aus dieser Temperaturdifferenz kann tatsächlich Energie bezogen werden (z.&nbsp;B. <a href="Trinkvogel" title="Trinkvogel">Trinkvogel</a>). Auch aus anderen Effekten der Verdunstung, wie der Verkürzung/Verlängerung von nassen und wieder trocknenden Seilen (die <a href="Entropie_(Thermodynamik)" class="mw-redirect" title="Entropie (Thermodynamik)">Entropiezunahme</a> arbeitet hier zusätzlich gegen die <a href="Kapillareffekt" title="Kapillareffekt">Kapillarkraft</a>) kann Energie gewonnen werden. Ähnlich bekannt sind Konstruktionen mit Schwämmen an einem Rad, die durch Gewichtsverlagerung bei der Verdunstung arbeiten.
</p><p><i>Lösung:</i> Die Energie, die einen Entropiezuwachs ermöglicht, entstammt dem atmosphärischen Ungleichgewicht, welches durch die Sonneneinstrahlung auf die Erde entsteht. In einem geschlossenen System würde sich die <a href="Relative_Luftfeuchtigkeit" class="mw-redirect" title="Relative Luftfeuchtigkeit">relative Luftfeuchtigkeit</a> schon bald an 100&nbsp;% annähern, wodurch die Verdunstung zum Erliegen käme.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Transformator">Transformator</h3></div>
<p>Mit einem <a href="Transformator" title="Transformator">Transformator</a> kann man die Spannung hochsetzen. Z.&nbsp;B. bei einstellbaren <a href="Modelleisenbahn" title="Modelleisenbahn">Modellbahntrafos</a> fährt die Bahn bei höherer Spannung schneller. Könnte man nicht eine Maschine bauen, die die Spannung einer Batterie wechselrichtet → mit einem Trafo auf eine höhere Spannung transformiert → wieder gleichrichtet → damit mehrere Batterien gleichzeitig lädt? Nein – beim Transformieren bleibt das Produkt aus Strom und Spannung (die Leistung) konstant. Wenn also die Spannung hochtransformiert wird, sinkt gleichzeitig der maximale Strom auf der Seite der höheren Spannung. Die Leistung zum Laden wird also nicht größer – sie wird sogar geringer, denn sie wird mit den Wirkungsgraden des Transformators, des Wechselrichters und des Gleichrichters multipliziert, die alle kleiner als Eins sind. Verluste beim Trafo wären z.&nbsp;B. der elektrische Widerstand des Kupfers und magnetische Verluste des Eisenkerns.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Magnetismus">Magnetismus</h3></div>
<p>Es gibt eine Reihe von Vorschlägen eines Perpetuum mobile, welches mit <a href="Dauermagnet" title="Dauermagnet">Dauermagneten</a> oder zusätzlich mit einem durch diese erzeugten elektrischen Strom arbeitet. Es wird auch immer wieder versucht, ein stationäres Magnetfeld örtlich begrenzt abzuschirmen. Hierbei wird zumeist missachtet, dass jedes Werkstück aus einem Material, das Magnetfelder abschirmen kann, z.&nbsp;B. <a href="Mu-Metall" title="Mu-Metall">Mu-Metall</a>, an seinen Rändern seinerseits starke Magnetfelder erzeugt, die die Realisation der Erfindungsidee prinzipiell unmöglich machen.
</p><p>Einfaches Beispiel: Ein magnetisches Fahrzeug platziert über ein Gestänge einen starken Magneten vor sich. Der Magnet zieht das Fahrzeug an und wird dabei gleichzeitig ebenfalls fortbewegt, so dass das Fahrzeug die ganze Zeit hinter dem Magneten hergezogen wird und diesen die ganze Zeit vor sich her schiebt (so etwa das <a href="Figuren_aus_der_Jim-Knopf-Reihe#Emma" title="Figuren aus der Jim-Knopf-Reihe">„Perpetumobil“</a> in <a href="Michael_Ende" title="Michael Ende">Michael Endes</a> <i><a href="Jim_Knopf_und_Lukas_der_Lokomotivf%C3%BChrer" title="Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer">Jim Knopf und die Wilde 13</a></i>). Vergleichbar ist dies mit der bekannten Geschichte des <a href="Karl_Friedrich_Hieronymus_Freiherr_von_M%C3%BCnchhausen" class="mw-redirect" title="Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen">Barons von Münchhausen</a>, der sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf gezogen haben will – ohne einen festen (Kraft-Bezugs-)Punkt. Solche Ideen für Perpetua mobilia verletzen nicht nur den Energieerhaltungssatz (Bewegungsenergie aus dem Nichts), sondern zusätzlich den Impulserhaltungssatz, das Prinzip der actio und reactio der <a href="Klassische_Mechanik" title="Klassische Mechanik">Newtonschen Mechanik</a>.
</p><p>Ein weiteres Beispiel ist der <a href="Magnetmotor" title="Magnetmotor">Magnetmotor</a>, ein von verschiedenen Bastlern propagiertes Konzept eines Motors, der sich allein durch die Kraft von Permanentmagneten in Drehung versetzen soll.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schwerkraft_und_Gaskinetik">Schwerkraft und Gaskinetik</h3></div>
<p>Im 19. Jahrhundert gab es einen wissenschaftlichen Streit aufgrund eines kleinen Rechenfehlers in einer Arbeit von <a href="James_Clerk_Maxwell" title="James Clerk Maxwell">James Clerk Maxwell</a>,<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nach der die Temperatur von Gasen in Schwerefeldern nicht konstant sei und somit theoretisch ein Wärmefluss stattfinden müsste. Auch nach der Aufklärung des Fehlers durch Maxwell selbst in derselben Arbeit wurde der Disput weitergeführt, zum Beispiel zwischen <a href="Ludwig_Boltzmann" title="Ludwig Boltzmann">Ludwig Boltzmann</a> und <a href="Loschmidt" class="mw-redirect" title="Loschmidt">Loschmidt</a>.
</p><p>Der Grundgedanke dieser fehlerhaften Anschauung ist, dass in einem <a href="Knudsen-Gas" title="Knudsen-Gas">Knudsen-Gas</a> die <a href="Potentielle_Energie" title="Potentielle Energie">potentielle Energie</a> der <a href="Gas" title="Gas">Gas</a>-<a href="Molek%C3%BCl" title="Molekül">Moleküle</a> mit zunehmender Höhe im <a href="Gravitation" title="Gravitation">Gravitationsfeld</a> zunimmt, während ihre <a href="Kinetische_Energie" title="Kinetische Energie">kinetische Energie</a> mit zunehmender Höhe im gleichen Maße abnimmt, ähnlich wie es bei hüpfenden, ideal <a href="Elastizit%C3%A4t_(Physik)" title="Elastizität (Physik)">elastischen</a> <a href="Ball" title="Ball">Bällen</a> wäre. Das führt zu der falschen Annahme, Gase müssten mit zunehmender Höhe im Gravitationsfeld kühler werden, denn beim Aufsteigen verlieren die Moleküle zwar kinetische Energie (kühlen ab), aber die energieärmsten (kältesten) bleiben unten, beziehungsweise erreichen die langsamen Moleküle seltener eine große Höhe als die schnellen.
</p><p>Bei relativistischer Betrachtung gibt es allerdings im Gleichgewicht ein Temperaturgefälle in der Atmosphäre. Einen Lösungsansatz brachte die <a href="Allgemeine_Relativit%C3%A4tstheorie" title="Allgemeine Relativitätstheorie">allgemeine Relativitätstheorie</a>. Sie lieferte die Erklärung, warum in einem Gravitationspotential trotz Temperaturgefälle kein <a href="W%C3%A4rmefluss" class="mw-redirect" title="Wärmefluss">Wärmefluss</a> stattfinden kann: Die Energie, die am Boden mehr vorhanden ist, bewirkt auch eine Massenzunahme – warme Gase sind geringfügig schwerer als kalte und wandeln somit in einem Feld mehr kinetische Energie in potentielle Energie um. Es gilt hier eine relativistische Formel für den Wärmefluss.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es scheinen aber immer noch offene Fragen zu existieren. Nach theoretischen Betrachtungen sollte der Effekt in einigen Systemen wesentlich größer sein, als die allgemeine Relativitätstheorie voraussagt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Ilya_Prigogine" title="Ilya Prigogine">Ilya Prigogine</a> äußert sich in seinem Buch zu der Problematik:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote lang="de" style="margin:0;">
<p>„Tatsächlich wissen wir heute nicht, ob der Zweite Hauptsatz mit all den bekannten Wechselwirkungen zwischen Teilchen, namentlich mit der gravitativen Wechselwirkung, vereinbar ist. … Wir wissen mit anderen Worten nicht, ob die Gravitation in den Zweiten Hauptsatz einbezogen werden kann. Was allerdings die kurzreichweitigen Kräfte der molekularen Wechselwirkungen betrifft, so haben wir gegenwärtig keinen Grund, an der Gültigkeit des Zweiten Hauptsatzes zu zweifeln…“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Ilya Prigogine</span><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Patentierbarkeit">Patentierbarkeit</h2></div>
<p>Das <a href="Deutsches_Patent-_und_Markenamt" title="Deutsches Patent- und Markenamt">Deutsche Patent- und Markenamt</a> weist <a href="Patent" title="Patent">Patentanmeldungen</a>, die ein Perpetuum mobile zum Gegenstand haben, unter Verweis auf die mangelnde Ausführbarkeit der Erfindung (gewerbliche Anwendbarkeit) nach <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/patg/__1.html">§&nbsp;1</a></span> Abs. 1<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Patentgesetz_(Deutschland)" title="Patentgesetz (Deutschland)">PatG</a> zurück. Der potenzielle Erfinder könnte einen Schutz seiner Erfindung nur dadurch erreichen, dass er dem Deutschen Patent- und Markenamt einen funktionstüchtigen Prototyp präsentiert.
</p><p>Eine patentfähige Erfindung setzt voraus, dass eine Lehre zum technischen Handeln gegeben wird und diese zu einem konkreten Erfolg führt. Ist dies unmöglich, weil die Lehre sich objektiv nicht realisieren lässt, dann liegt keine Erfindung vor. Eine Erfindung liegt insbesondere dann nicht vor, wenn sie gegen anerkannte physikalische Gesetze verstößt (vlg. BGH BlPMZ 1985, 117, 118).
</p><p>Obwohl die meisten Patentämter ausdrücklich (z.&nbsp;B. auf ihrer Homepage) darauf hinweisen, keine Vorschläge für Perpetua mobilia anzunehmen, werden auch heute noch jedes Jahr zahlreiche Patentanträge eingereicht; das Deutsche Patentamt berichtet von etwa hundert Anträgen jährlich.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bildende_Kunst">Bildende Kunst</h2></div>
<p>Im Bereich der <a href="Bildende_Kunst" title="Bildende Kunst">bildenden Kunst</a> vor allem des 20. Jahrhunderts<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> gibt es – nach vielen Vorläufern in der Antike, der Renaissance, dem Barock und dem 19. Jahrhundert – verschiedene Ansätze für eine metaphorische Darstellung des Prinzips der permanenten Bewegung künstlerischer Formen. Beispiele sind die <a href="Kinetische_Kunst" title="Kinetische Kunst">kinetische Kunst</a> von <a href="Alexander_Calder" title="Alexander Calder">Alexander Calder</a> oder die Großplastiken von <a href="George_Rickey" title="George Rickey">George Rickey</a>.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i>Perpetuum mobile. Ein „unmöglicher“ Menschheitstraum.</i> Bearbeitet und mit einem Nachwort versehen von <a href="Friedrich_Klemm" title="Friedrich Klemm">Friedrich Klemm</a>. Harenberg, Dortmund (= <i>Die bibliophilen Taschenbücher.</i> Band 369).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Perpetual_motion_machines?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Perpetuum Mobile</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Perpetuum_Mobile" class="extiw external" title="s:Perpetuum Mobile">Wikisource: Perpetuum Mobile</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Perpetuum_mobile" class="extiw external" title="wikt:Perpetuum mobile">Wiktionary: Perpetuum mobile</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.perpetuum.hp-gramatke.de/">Weiterführender Text, Geschichte, Analysen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.perpetuum-mobile.de/beispiele-von-perpetuum-mobile.html">Beispiele von Perpetuum Mobile</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=xltiviF503w">„Der Traum vom Perpetuum Mobile“</a> (Kurzvortrag von <a href="Martin_Buchholz_(Science-Slammer)" title="Martin Buchholz (Science-Slammer)">Martin Buchholz</a>, 32 min.)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Beispielsweise ist eine umfangreiche Sammlung vermeintlicher Perpetua mobilia enthalten in: Patrick J. Kelly: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">A Practical Guide to Free Energy Devices</cite>. Carol Publishing Group, 2009 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Perpetuum+mobile&amp;rft.au=Patrick+J.+Kelly&amp;rft.btitle=A+Practical+Guide+to+Free+Energy+Devices&amp;rft.date=2009&amp;rft.genre=book&amp;rft.pub=Carol+Publishing+Group" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Kay, Leigh, Zerbetto: <i>Synthetische molekulare Motoren und Maschinen.</i> In: <i>Angew. Chem.</i> 119, 2007, S. 72–196.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Angew. Chem. Int. Ed.</i> 42, 2003, S. 4542–4545.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Allahverdyan, Nieuwenhuizen: <i>Extraction of work from a single thermal bath in the quantum regime.</i> In: <i>Physical Review Letters.</i> Band 85, 2000, S. 1799–1802. Allahverdyan, Nieuwenhuizen: <i>Extraction of work from a single thermal bath in the quantum region.</i> In: <i>Phys. Rev. Letters.</i> Band 85, 2000, S. 1799–1802, <a href="ArXiv" title="ArXiv">arxiv</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="https://arxiv.org/abs/cond-mat/0006404">cond-mat/0006404</a>. Allahverdyan, Nieuwenhuizen: <i>Quantum brownian motion and its conflict with the second law.</i> In: Proc. <i>Quantum limits of the 2. Law</i>, San Diego 2002, <a href="ArXiv" title="ArXiv">arxiv</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="https://arxiv.org/abs/cond-mat/0208564">cond-mat/0208564</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Weiss: <cite style="font-style:italic">Lasers act on cue in electron billiards</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Science News</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>157</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>4</span>, 2000, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>55</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.2307/4012071">10.2307/4012071</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Perpetuum+mobile&amp;rft.atitle=Lasers+act+on+cue+in+electron+billiards&amp;rft.au=Peter+Weiss&amp;rft.date=2000&amp;rft.doi=10.2307%2F4012071&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=4&amp;rft.jtitle=Science+News&amp;rft.pages=55&amp;rft.volume=157" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Bok Capek: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://arxiv.org/PS_cache/cond-mat/pdf/9905/9905232v2.pdf"><i>A thought construction of working perpetuum mobile of the second kind</i>.</a> (PDF; 114&nbsp;kB). In: <i>Czechoslovak Journal of Physics.</i> Band 49, 1999, S. 1645–1652.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Landsberg. In: <i>J. Phys. A.</i> Band 10, 1977, S. 1773.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Dietrich Lohrmann: <i>Das Maschinenbuch des Konrad Gruter für Erich VII., König von Dänemark (1424).</i> In: <i><a href="Deutsches_Archiv_f%C3%BCr_Erforschung_des_Mittelalters" title="Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters">Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters</a>.</i> Band 63, 2007, S. 78–79, (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=PPN345858735_0063">Digitalisat</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hp-gramatke.de/perpetuum/german/page0330.htm">Perpetuum Mobile – Konzepte III. <i>Chemische Perpetua Mobilia</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">„Oh, ihr Erforscher der beständigen Bewegung, wie viele eitle Hirngespinste habt ihr geschaffen bei dieser Suche. Gesellt euch also lieber zu den <a href="Stein_der_Weisen" title="Stein der Weisen">Goldmachern</a>.“ Da Vinci, so zitiert bei Norbert Raabe: <i>Perpetuum mobile. Maschinenträume.</i> In: <a href="Geo_(Zeitschrift)" title="Geo (Zeitschrift)">Geo-Magazin</a>, Juni 2001, S. 126–138.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">zum Beispiel <a href="Wolfgang_B%C3%BCrger" title="Wolfgang Bürger">Wolfgang Bürger</a> in <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/1874e9dc-26a5-49d4-a610-cbd673b8ef67.aspx"><i>Perpetuum mobile.</i></a> In: <i><a href="NZZ_Folio" title="NZZ Folio">NZZ Folio</a>.</i> 1995.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">„Diese Art von Untersuchung hat die Unzulänglichkeit, kostspielig zu sein […] sie hat mehr als eine Familie ruiniert.“ Aus dem Beschluss der Akademie, so zitiert bei Norbert Raabe: <i>Perpetuum mobile. Maschinenträume.</i> In: <a href="Geo_(Zeitschrift)" title="Geo (Zeitschrift)">Geo-Magazin</a>, Juni 2001, S. 126–138.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Maxwell: <i>On the dynamical theory of gases.</i> In: <i>Phil. Trans. Roy. Soc.</i> Band 157, 1866, S. 534, Korrektur in einem Zusatz zu diesem Artikel.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Dreyer, Wolf Weiss: <i>Geschichten der Thermodynamik und obskure Anwendungen des zweiten Hauptsatzes</i>. 1997, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wias-berlin.de/publications/wias-publ/run.jsp?template=abstract&amp;type=Preprint&amp;year=1997&amp;number=330">Online</a></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Rolf Freitag: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.true-random.com/knart.pdf"><i>Effects of simulated surfaces on Knudsen gases in a homogeneous field and the second law of thermodynamics</i>.</a> (PDF; 355&nbsp;kB) 1997.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Rolf Freitag: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.true-random.com/kn.pdf"><i>Untersuchung der Höhenabhängigkeit von Temperatur und Dichte im Knudsen-Gas im thermischen Gleichgewicht</i>.</a> (PDF; 236&nbsp;kB) 1997.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Ilya Prigogine, Isabelle Stengers: <i>Dialog mit der Natur</i>. Piper Verlag, München 1981, S. 210 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">„Patente werden für Erfindungen […] erteilt, sofern sie […] gewerblich anwendbar sind.“</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dpma.de/docs/dpma/veroeffentlichungen/1/dpma-jahresbericht2011_barrierefrei-1.pdf">Jahresbericht 2011</a> (PDF; 5,8&nbsp;MB) Deutsches Patent-und-Marken-Amt, S. 16.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank Popper: <i>Kinetische Kunst: Licht und Bewegung, Umweltkunst und Aktion.</i> DuMont, Köln 1975, ISBN 978-3-7701-0768-1. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.worldcat.org/search?qt=worldcat_org_all&amp;q=Frank+Popper%2C+Kinetische+Kunst">(worldcat.org)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Anselm Riedl: <i>George Rickey – Kinetische Objekte.</i> Phillip Reclam Jun., Stuttgart 1970. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.worldcat.org/search?q=Peter+Anselm+Riedl%2C+George+Rickey&amp;qt=results_page">(worldcat.org)</a></span>
</li>
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